Landwirtschaftliche
Maschinen
Strohpresse
Nachdem ein Getreidefeld von dem Mähdrescher abgemäht
wurde, liegen jetzt natürlich noch die Getreidehalme auf
dem Feld, die auch ihre Verwendung finden wollen. Ist das
Stroh richtig schön trocken, kann es vom Landwirt mit
der Strohpresse aufgenommen werden und zu rechteckigen
Bunden gepresst werden (Fertige Bunde siehe Fotos links).
Es gibt auch Rundballenpressen; die pressen und schnüren
vollautomatisch große, runde Strohballen.
Wir bleiben jedoch bei der kleineren Strohpresse, die bei
weitem nicht so groß wie ein Mähdrescher ist und
deshalb auch hinter einen ganz normalen Trecker gehängt
werden kann. Hinter die Strohpresse wird dann noch ein
Wagen gehängt auf dem die Strohbunde später gestapelt
werden können.
So wird aus Getreidehalmen Stroh:
Zunächst fährt der Bauer in mäßigem Tempo über
das Feld und die Maschine sammelt das Stroh auf. In der
Strohpresse wird nun alles fest zusammengedrückt und zum
Schluß ein Band drumherumgewickelt, damit nichts wieder
auseinanderfllt. Sogar einen echten Knoten kann die
Strohpresse machen! Über einen Führungskanal aus
Eisenstäben werden die fertigen Strohbunde nun nach
hinten auf den Anhänger transportiert. Dort stehen
meistens zwei Leute und packen die Bunde stabil auf den
Wagen. Zum Schluß sind meistens fünf bis sechs
Schichten aus Strohbunden entstanden und der Anhänger
samt Ladung also ganz schön hoch geworden. Da ist es natürlich
sehr wichtig, dass alles gut gestapelt ist. Man hat schon
von Vorfällen gemunkelt, bei denen die ganzen Strohbunde
eines Bauern auf die Straße gefallen sein sollen.
Lagerung
Das Stroh lagert der Bauer auf einem großen Dachboden
ein (z.B. über seinen Stallungen, Foto links) und hat
nun für das kommende Jahr genug Stroh für seine Tiere.
Die liegen nämlich sehr gern auf Stroh und wollen natürlich
auch jeden Tag wieder neues haben.
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Claas
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