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 Beregnung
 Trecker Lustiges Landleben

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Foto: Eine Wasseruhr zur
Messung der verregneten Menge

Foto: Eine
Beregnungskanone im Rübenfeld

Foto: Die
großen Beregnungsrohre zum
Durchleiten des Wassers
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Landwirtschaftliche
Maschinen
Beregnung
In einigen Gebieten gibt es glückliche Bauern, die ihre
Felder "künstlich" beregnen können. Durch ein
unterirdisches Wasserrohrnetz kann der Landwirt am
Ackerrand über einen Hydranten Wasser entnehmen. Dies
ist natürlich nur im Sommer der Fall wenn es sehr heiß
ist und die Pflanzen leicht vertrocknen würden.
Jeder Landwirt erhält Wasser-Kontingente zugeteilt, die
ihm erlauben, in einem bestimmten Zeitraum nur eine
begrenzte Wassermenge zu verregnen. Die Zählung erfolgt
über eine Wasseruhr, die der Bauer zwischen Hydrant und
Beregnungsmaschine schalten muss.
Um das Wasser aber auch gleichmäßig auf seinem Acker zu
verteilen, kann der Bauer nicht einfach wie die Feuerwehr
mit einem großen Schlauch alles begießen, sondern er
bedient sich einer tollen Erfindung: Der
Beregnungsmaschine.
Dieses Gerät erkennen Sie sofort an der großen Trommel
(siehe erstes Foto oben), auf der ein ca. 400m langer
Schlauch aufgewickelt ist und an dessen Ende eine
komische Konstruktion auf Rädern angeschlossen ist. Dazu
aber später.
Anschließen und erfrischen!
Der Landwirt stellt seine Beregnungsmaschine zunächst am
Feldrand auf und schließt sie an einen Hydranten in der
Nähe an. Und weil der nächst gelegene Hydrant oft weit
weg ist, legt sich der Landwirt mit Hilfe von großen
Rohren eine Leitung zu der Beregnungsmaschine. Dann
hängt er seinen Trecker vor die komische Konstruktion
(siehe Foto oben; "Beregnungskanone"), welche
an den Schlauch angeschlossen ist und fährt geradewegs
durch das Feld. Dadurch wickelt sich der Schlauch langsam
von der Trommel ab, bis das Feldende erreicht wurde. Nun
hängt der Bauer seinen Traktor ab und die Beregnung kann
angestellt werden. Dazu fährt er den Weg wieder zurück
und dreht den Hydranten auf.
Jede Menge Wasser strömt nun durch den langen Schlauch
bis zu der am Anfang erwähnten Konstruktion. Dort ganz
am Ende schießt das Wasser aus einer Düse und wird in
einem großen Radius versprüht. Durch eine
ausgeklügelte Technik bewegt sich die Düse auch noch im
360°-Kreis, und so wird eine große Fläche des Feldes
beregnet.
Allerdings würde der Regner ja nur im hinteren
Feldbereich beregnen und nie die anderen Flächen
erfassen, wenn er nicht beweglich wäre! An der
Beregnungsmaschine (das ist der Teil mit der großen
Trommel) befindet sich nämlich ein Wassermotor. Und
dieser ist so stark, dass er die Trommel drehen kann.
Jetzt ist Ihnen sicherlich sofort klar, dass der
Wassermotor die Trommel jede Minute ein kleines
Stückchen bewegt und den Schlauch so wieder aufwickelt.
Dadurch wird der Regenwagen mit der Düse dichter
herangezogen und beregnet auf seinem Weg das ganze
Feldstück von hinten bis vorne mit Wasser.
Weitere Informationen z.B. bei:
Irrimec
Cordes
Beregnungstechnik
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