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 Erleben Sie die Erntezeit
 Getreideernte
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 Maisernte
 Rübenernte
Mächtige Maschinen
Lustiges Landleben

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Foto: Ein Maishäcksler belädt während der Fahrt einen
Anhänger

Foto oben: Ein Maishäcksler bei der Arbeit. Ganz vorne
werden die Maispflanzen "eingezogen"

Eine Maismiete wird
aufgeschichtet

Im Winter hat der
Landwirt genug Futter...

.... für seine
hungrigen Kälber
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Die Maisernte
Vom Mais zum Steak
Viele Landwirte in der Lüneburger Heide
bauen auch Mais an. Dieser Mais kann allerdings nicht zur
Herstellung von Popcorn verwendet werden, sondern dient
ausschließlich der Fütterung von Tieren.
Im Spätherbst erfolgt die Ernte, und dafür sind jede
Menge Leute erforderlich. Ein Bauer alleine kann die
Maisernte gar nicht durchführen; doch lesen Sie selbst,
welcher Aufwand erforderlich ist:
Zunächst einmal braucht der Landwirt einen geeigneten
Lagerplatz, um eine Maismiete im Freien aufzuschichten.
Je nach Maismenge fällt die Fläche unterschiedlich groß
aus. Diese Miete wird dann später zugedeckt, so daß
auch im Winter ausreichend Futter für die Tiere zur Verfügung
steht.
Jetzt aber zur Ernte
Meistens erstreckt sich diese über einen Tag mit 20-Stunden-Einsatz,
fällt eine Maschine aus, verzögert sich der ganze
Ablauf natürlich. Die wichtigste Maschine ist dabei der
Maishäcksler. Er sieht etwas kleiner aus als ein Mähdrescher,
ist aber ähnlich aufgebaut. Ganz vorne wird die
Maispflanze aufgenommen, in der Maschine "verarbeitet"
und schließlich über ein seitlich ausgelegtes Rohr
wieder ausgespuckt. Und damit die schöne Ernte nicht auf
den Boden fällt, muß immer ein Trecker mit Anhänger
neben dem Maishäcksler nebenherfahren, natürlich stets
im gleichen Tempo. Ein 16-Tonner-Wagen ist ca. nach 5 -
10 Minuten gefüllt, dann muß schon der nächste Fahrer
mit Anhänger bereitstehen. Für so eine Maisernte-Aktion
werden ca. 6 - 8 Leute benötigt: 1 Häcksler-Fahrer, 6
Bauern mit Trecker und Anhänger sowie 1 Person, die die
Maismiete mit einem großen Trecker "festfährt."
Maistransport vom Acker zum
Bauernhof
Ist ein Wagen mit Mais gefüllt, fährt der Landwirt zur
Maismiete und kippt seinen Wagen dort ab. Damit keine
Luft in den Zwischenräumen bleibt (dadurch kommt Fäulnis
in den Mais), fährt ein anderer Bauer die abgekippten
Maisberge mit seinem Trecker fest. Meistens werden noch
schwere Gewichte an den Traktor gehängt, damit dieser
noch mehr an Gewicht gewinnt.
Irgendwann in der Nacht sind alle Maisfelder abgehäckselt
und eine ca. 1,50 hohe Maismiete ist aufgeschichtet
worden. Doch so kann sie ja nicht in der freien Natur
liegenbleiben, denn Vögel würden den Mais als
Leibspeise aufpicken. Deshalb wird zunächst eine
Plastikplane darüber gelegt und mit Sand oder alten
Autoreifen befestigt. Die Plane sorgt außerdem noch
einmal dafür, daß keine Luft an den Mais hinankommt.
Da Vögel allerdings einen sehr spitzen Schnabel haben können
und deshalb durch die Plane hindurchpicken, muß
zwangsweise noch ein feinmaschiges Netz über die Miete
gespannt werden. Jetzt kann der Winter kommen - unsere
Miete ist fest verschlossen!
Muß der Landwirt zum Futterholen an die Miete (Foto
links) heran, deckt er immer nur ein kleines Stück der
Plane ab, und lädt die gewünschte Menge auf seine
Schubkarre.
Werden größere Mengen auf einmal benötigt, kommen auch
sog. "Siloblockschneider" zum Einsatz, die der
Bauer hinter seinen Trecker hängen kann. Diese Geräte
schneiden gleich ein richtig großes Stück der Maismiete
halbautomatisch ab.
Den Mais fressen jetzt die Bullen, die dadurch groß und
stark werden. Und irgendwann landen sie dann bei Ihnen
auf dem Teller!
Weitere Informationen z.B. bei:
Claas
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