Rubrik: Bauernhof      

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Foto oben: Ein reifes Getreidefeld

 

 

 

 

Foto oben: Ein abgemähtes Getreidefeld

 

 

 

 

 

 

 

Staubig und heiß:
Die sommerliche Getreidernte

Vom Getreide zum Brot

Sie wissen ja: Kein Brot wächst fertig gebacken auf dem Feld. Deshalb muß vorher der Landwirt an die Arbeit und bei schönstem Sommerwetter das Getreide ernten. Es ist besonders wichtig, dass das Getreide beim Abmähen nicht zuviel Feuchtigkeit "intus" hat, weil sonst später hohe Kosten für die Trocknung entstehen.

 

 

 

 

"Monster-Fahrzeug"
Einen Mähdrescher mit dem der Landwirt gerade zu seinem Acker fährt, haben Sie bestimmt schon einmal gesehen. Es sind richtige Monsterfahrzeuge, und deshalb sind sie von den meisten Autofahrern auch nicht gern gesehen. Durch die extreme Breite ist ein Überholen nur schwer möglich, und wenn dann auch noch das Mähwerk ganz vorne die komplette Straßenbreite einnimmt, schimpfen besonders alle Fahrlehrer. Bei den ganz neuen Modellen lassen sich die Mähwerke zwar bequem auf einem Transportwagen mitführen, bei den Uralt-Mähdreschern sind die meisten Bauern aber zu bequem, um für die kurze Fahrt zum Feld das Mähwerk umständlich abzunehmen.

Jetzt geht's los.
Nachdem aber alles unbeschadet überstanden wurde, kann die Ernte ja nun beginnen. Der Landwirt schaltet das Mähwerk seiner Maschine ein und arbeitet sich Reihenweise durch das gesamte Feld. Im Mähdrescher werden zunächst die Körner von den Halmen getrennt. Die Halme und alles andere (z.B. Gras) kommt als Stroh gleich wieder hinten aus dem Mähdrescher heraus und landet auf dem Feld. Die Körner werden allerdings in einem Tank auf dem Mähdrescher "zwischengelagert". Nach einiger Zeit ist dieser Tank bis zum Anschlag gefüllt und der Bauer muss das Getreide auf Anhänger verladen.


Die Anhänger hat er sich natürlich vorher mit einem Trecker auf das Feld gefahren, aber meistens machen das auch andere Helfer vom Bauernhof.

Mit einer "Schnecke", so eine Art rundes Förderband, werden die Getreidekörner über ein langes Auslegerohr auf die Hänger geschüttet. Wichtig ist, dass die Wagen Körnerdicht sind, denn sonst flutschen die kleinen Getreidekörner einfach durch die Ritzen wieder raus.

Und so geht das den ganzen Tag, jedoch immer vorausgesetzt: Es scheint die Sonne.


Die vollgeladenen Anhänger bringt der Landwirt oft sofort zu einem Unternehmen, welches das Getreide weiterverarbeitet oder weiterverkauft. Den Weiterverkauf übernehmen auch oft landwirtschaftliche Genossenschaften, die das Getreide außerdem noch trocknen und in großen Silos einlagern können.

Wie anfangs erwähnt, entstehen dem Bauern durch die Trocknung Kosten. Deshalb wird von jeder Anlieferung (z.B. bei der Genossenschaft) eine Probe genommen, anhand derer ein Feuchtigkeitsgehalt bestimmt wird. Bei 18% Feuchtigkeit gibt's schon ordentliche Abzüge.

Natürlich kann das Getreide nach der Ernte auch zu Schrot gemahlen werden. Dieses grobe Mehl (siehe Foto links) schmeckt den Schweinen und Rindern in Bauer's Ställen besonders lecker und liefert viele Aufbaustoffe.

 

Weitere Informationen erhalten Sie z.B. bei:
Claas
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